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Hotel Paxmontana /OW     

Flüeli-Ranft

Die digitale Welt gestattet mir dieses Hotel wie es sich heute darstellt modern  vorzustellen:

bitte hier anklicken

http://www.paxmontana.ch/de/home.html

Wenn der Hotelprospekt erscheint clicke bitte

das Mikrophonbild unten in der Mitte an.

Das gibt etwas der Athmosphäre dieses Gebiets wieder

 

 

Jugenstil Hotel Paxmontana

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie kam ich an diesen sehr speziellen Ort?

In der Hotelfachschule lernte ich  einen Absolventen der Hotelfachschule, Namens Emil Knechtle aus dem Apenzell  kennen,

Emil Knechtle erhielt gleich nach seinem Abschluss in der Schule die Stelle als Hotel-Direktor. Da er bereits zusätzliche Kenntnisse

aus dem Servicefach und der Küche besass erhielt er diese Stelle. Emil der bereits seit einem Jahr dort tätig war, trat an mich mit der Frage heran: "möchtest Du bei uns Hotelsekretär werden?". Zuerst war ich perplex und zögerte etwas, was soll ich als Protestant an so einem abgelegenen katholischen Pilgerort?  Er sagte: "^Zuerst muss ich Dich noch meinem Vorgesetzten vorstellen, und dann sehen wir weiter". Nach einer Woche trafen wir uns im Restaurant Lapin in Luzern.

 

Sein Vorgesetzter war ein katholischer Priester mit einer schwarzen Soutane.

Er wurde mir als Bruder Klausen Kaplan Werner Durrer  vorgestellt. Dieser Priester beeindruckte mich sehr. Kaplan Durrer war eine äusserst charismatische Persönlichkeit. Er hatte eine Gesellschaft gegründet und dafür gesorgt, dass dieses Hotel, dessen Betrieb eingestellt war, nicht von der Migros aufgekauft wurde.

Unter seiner Regie wurde das Hotel welches zuvor Nünalphorn hies, zu einem beliebten Pilgerhotel aufgebaut.

Ich wurde vom Kaplan Durrer akzeptiert und sagte erfreut sofort zu. Kaplan Durrer war zuvor Bruder Klausen Kaplan in Sachseln und noch  früher Regens einer katholischen Schule in der Schweiz.

In diesem Hotel wurde ich verwöhnt. Erhielt ein schönes Zimmer mit Seeblick und ass zusammen mit Kaplan Durrer und Emil Knechtle

dem Hoteldirektor.

Die Gäste die im Hotel für 14 Tagen oder mehr wohnten, kamen her um sich hier in dieser Ruhe zu erholen.

Die Pilger waren unterschiedlicher Art und Herkunft. In der Hauptsache waren es Deutsche, die zur Klause von Niklaus von Flüeh hinunter-

pilgerten.

Ein Woche lang hatten wir ein grosse Gruppe Gehörlose. Es war sehr interessant und amüsant zu erleben wie sie sich untereinander

gestikulilerend mit Fingern, Armen und Körperbewegungen mitteilsten. Ein Leiter fand oft sei das was sie sich mitteilten ein grosses  Missverständniss.

Von Kaplan Durrer wurde ich belehrt, dass Menschen die ein Handycap haben dies irgendwie durch eine positive Eigenschaft kompensieren können.

 

Für die Massenpilger gab es oftmals ein spezielles Menu, es waren Pax-Montana Schnitzel bei Beilagen.

 

In diesem Hotel arbeitete ich an zwei Sommersaisionen.

                                    (Fortsetzung der Geschichte in         

                                                                                                   Der Ranft, neue Bilder

                                                                                                   Das  seltsame Licht