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Genève

Mein Vater Edgar August Werner aus Schaffhausen, geb. 1888

 und meine Mutter Julie Sophie Eidenbenz aus Zürich, geb. 1898

lernten sich in Genf kennen. Mein Vater studierte dort noch Medizin und meine Mutter

hatte dort mit einer Freundin, Barabara Borsinger,  das Säuglingsheim "La Pouponnière" eröffnet.

Mein Mutter hatte in Genf Häuser und Geld geerbt. Von wem? Summe?

Viel Geld hatte sie dieser Barbara Borsinger für das Säuglingsheim geschenkt, wo sie selbst

als Säuglingsschwester tätig war.

Mein Mutter erzählte mir öfters wie sie dieses Heim zuerst mit Seifenkistchen aufgebaut hatten.

Wo der Erlös der geerbten  Häuser gelandet ist, bleibt uns Nachkommen vermutlich immer ein Rätsel.

 

Bild von Nono als Arzt in Genf

 

Hier fand ich mehr über die "Pouponnière" in Genf

http://www.grangettes.ch/clinique/modules/mysections/viewcat.php?cid=72

 

Hier mehr über Barbara Borsinger (Ausschnitt)

:Nach einem mehrmonatigen Praktikum an der Münchener Universitätskinderklinik ging die Adelige, April 1938, als Kinderärztin an das von der Krankenschwester Barbara Borsinger gegründete und geleitete Mütter- und Säuglingsheim in Genf, dem eine Kinderkrankenpflegerinnenschule, deren Leitung R. v. P. z. Sch. übernahm, sowie eine Kinderklinik angegliedert waren. Diese erfolgreiche und befriedigende Berufsarbeit war mit Beginn des Zweiten Weltkrieges zu Ende, da die Freiin dienstverpflichtet wurde und die Schweiz verlassen mußte. In die Heimat zurückgekehrt übernahm sie in Pfarrkirchen eine ärztliche Praxis, die notdürftig im "Gasthof Post" untergebracht war. Zusätzlich kümmerte sie sich noch um den schwer erkrankten Vater, der am 9. Juli 1940 starb. Bald darauf erkrankte R. v. P. z. Sch. an einer Lungenentzündung, die fälschlicherweise als Tuberkulose diagnostiziert wurde. Zur "Ausheilung" ging sie in ein schweizerisches Sanatorium. Über ihren weiteren Lebensweg berichtete die Freiin: - "Leysin Dezember 1940. Es ist unfaßbar! Wegen einer Fehldiagnose war es mir gelungen, aus der Dienstverpflichtung in Deutschland, die genau so streng gehandhabt wurde wie für Soldaten, offiziell mit ärztlichem Zeugnis des Gesundheitsamtes Pfarrkirchen, in die Schweiz auszureisen.

www.bautz.de/bbkl/r/riederer_v_m.shtml

Das fand ich insofern interessant, da meine Mutter später auch eine gewisse Zeit in Lysen verbrachte.

 

* * *

Die Liguna in Montagnola im Tessin

Es ergibt sich für mich eine logische Verbindung wieso mein Mutter

dann im Tessin ein Kinderheim mit Tante Lisy aufbaute

Siehe Text der zweiten Seite des Prospekts der Liguna.

Montagnola wurde in jener Zeit auch Wohnort des bekannten

Schriftstellers Hermann Hesse

http://de.wikipedia.org/wiki/Montagnola

 

Später zogen mein Vater und meine Mutter ins Tessin.

Mein Vater arbeitetet dort kurze Zeit als Spitalarzt.

Sie bauten dort die "La Liguna" , ein Kinderheim auf.

Hier einige Bilder davon:

 

Bild des Kinderheims Liguna in  Montagnola

Damals kam die Farphotographie gerade auf.

 

Photo von Nono und Noni als sie noch jünger waren

(so wurden meine Eltern später genannt)

Photo von Noni

Kopie Prospekt des Kinderhaims Liguna in Montagnola Tessin

schlecht lesbar

 

Ansicht des Kinderheims im Bau aus der Ferne

Text erste Seite

Schlecht lesbar

Text zweite Seite mit Juile Werner und Lisy Eidenbenz

 

Bild Marie Louise mit ihrem Vater am 18.8.1926 in der Casa Gilardi