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Das Schwalbenzimmer in Zernez

Schau bitte auch  hier:

"Gottes kleine Hausgenossen" click

 "von wegen Spatzenhirn"  click

Siehe Autoren am Ende dieses Kapitels

 

Das oberste Zimmer welches in der Richtung des Oberengadins lag war ein ganz spezielles Zimmer.

Wir nannten es das Schwalbenzimmer. Seit vielen Jahren gab es dort ein Schwalbennest, welches jedes Jahr im Frühjahr von Schwalben bewohnt wurde. Es waren vermutlich Rauchschwalben.

So wie der Lärchenbaum zu meinem Lieblingsbaum gehört, habe ich eine grosse Zuneigung zu den Die Schwalben, sie gehören zu meinen liebsten Vögel.

Früher wohnte meine sieben Jahre ältere Schwester zeitweise im Schwalbenzimmer.

Später wohnte ich dort.

 

 

Die Schwalben sind ganz hervorragende Segler.

Mit lautem lustigem Gekreisch flitzen sie schnell durch die Luft. Entweder jagen sie einander oder fangen Mücken aus der Luft. Vom Boden nehmen sie nur schnell Wasser von irgendwelchen Pfützen auf.

Ihre Nester bauen sie mit einer art Mörtel.

 

Ihr Futter,  

Ihre Nahrung fangen sie alles in der Luft, es sind im Sommer die Insekten die herumfliegen.

 

Im Herbst versammeln sie sich mehrere Tag alle Schwalben auf den Telefondrähten, wie zu einer grossen Konferenz. Sie verabreden ihren Flug ins Winterquartier. Am frühen morgen bei Tagesanbruch, sind sie vo einem Tag zum anderen dann alle weg.

 

Schwalben gehören zu den Langstreckenfliegern. Sie fliegen dorthin wo sie in der Winterzeit das meiste Futter finden. Dazu fliegen sie über Nordeuropa, über die Sahara bis nach Zentralafrika. Die Strecke beträgt um 40'000 km.

Wenn in jenem Gebiet die Trockenzeit beginnt, gehen die Insekten aus. Dann fliegen sie sie im Frühjahr wieder zu uns zurück. Schwalben sind treue Tieren und leben immer mit dem gleichen Partner zusammen.

 

Die Schwalben haben mir auch zu denken gegeben

1.  Wenn Vögel von Reptilien abstammen sollen, wie sind sie dann plötzlich zu ihren

mit Luft gefüllten Knochen gekommen ?

2.  Wie haben sich die Federn entwickelt. Vogelfedern sind etwas ganz spezielles.

     Sie haben nichts mit Schuppen gemeinsam.

3.  Wie haben sie gelernt wie man ein Nest aus Mörtel baut?

4. Wie orientieren sie sich auf dieser langen Strecke nach Zentralafrika und dann wieder genau zum gleichen Ort, ja zum gleichen Nest zurück, wie im Vorjahr?

 

Siehe Rauchschwalbe auf der Karte unten

 

Storchen-News
Aus MeteoGroup Deutschland:


Die Heimat der Störche ist Europa
"Heimat ist dort, wo man geboren ist. Unsere Störche werden alle in Europa geboren, daher ist Europa ihre Heimat. Sie verlassen ihre Heimat schon im jungen Alter von zwei bis drei Monaten, um dann nach zwei bis drei Jahren wieder nach Europa zurückzukehren."

Aber woher kommen sie und wo verläuft ihre Zugroute?
Dazu muss man wissen, dass unsere Storche Segler sind und den sehr Kraft raubenden Ruderflug nach Möglichkeit vermeiden. In der Regel ziehen sie nur wenige Stunden am Tag und schaffen an einem Tag etwa 100 bis 200 km. Fliegen niemals nachts. Zwischendurch legen sie Ruhetage ein. Sie nützen die Aufwinde über Land. Sie meiden auf ihrer Reise das offene Meer und suchen sich Landengen.

Unsere steirischen Störche sind ebenso wie die burgenländischen Störche sogenannte OSTSTÖRCHE. Das heißt sie ziehen auf der östlichen Zugroute über den Balkan, den Bosporus, die Türkei , Israel, Sinai, Ägypten bis nach Südafrika, 9000 km weit. Dafür brauchen sie viele Wochen, oft bis zu drei Monaten. Sie fliegen in keiner besonderen Formation.

Die westeuropäischen Störche sind sogenannte WESTSTÖRCHE. Sie ziehen auf der westlichen Zugroute über Spanien, die Meerenge von Gibraltar und dann über 2000 km wasserlose Wüste insgesamt bis zu 13 000 km weit bis nach Südafrika. Da sitzen sie oft in Gribraltar in großer Zahl und warten auf günstigen Wind für den Überflug. Die meisten Jungstörche verbringen ihren zweiten Sommer noch im Süden.
Die Störche erscheinen bei uns ab Mitte März, die Mürzhofner Störche kommen heuer schon das 7. Mal pünktlich um den 1. April. Ihren Rückflug treten die Jungstörche Mitte August an. Sie fliegen ohne ihre Eltern! Diese folgen erst Ende August. Dazu sammeln sie sich oft in großer Zahl in Wiesengründen.

                       Donnerstag, 11. Juni 10:29 Verändertes Zugvogelverhalten?
 

                      Die frühzeitige Rückkehr der Störche aus ihren winterlichen Gefilden wird oft dem Klimawandel zugeschrieben. Gibt es andere Ursachen?

 

Text und Fachberatung: Josefine Mühlbacher vom Pojekt Weißstorch Helmut Haar/BirdLife Österreich

Die Frage 4 scheint gelöst zu sein. Vögel orientieren sich auf Grund

des Sonnenstandes, der Sterne, der Landschaft unter ihnen und des Erdmagnetismus. Den Erdmagnetismus und die Richtung in der sie

fliegen, soll ihnen sogar dank einem Stoff der in ihren Augen eingelagert

ist sehen-  (Sobald ich noch genaueres darüber in Erfahrung bringen kann

werde ich es  hier veröffentlichen):

 

Für die anderen Fragen halte ich mich lieber an die Antwort die sie hier

unter "von wegen Spatzenhirn" finden.

Schaut bitte hier: "Gottes kleine Hausgenossen"

 

Albert Einstein -"Meine Religiosität besteht in einer demütigen Bewunderung für den unendlich höheren Geist, der sich in dem wenigen offenbart, das wir - mit unserem schwachen, flüchtigen Verständnis - von der Wirklichkeit erfassen können."